Wie wichtig deine Emailliste ist
Oh mein Gott, wie wichtig ist die Emailliste? Sehr wichtig. Enorm wichtig. Super wichtig. Erwähnte ich, daß sie wichtig. Botschaft angekommen, ne?
Du rufst mir jetzt zu:"Astrid, aber halt? Meine Follower auf Social Media folgen mir doch, sind auch mit mir verankert." Das Problem liegt schon im Satz selbst. Welche Reichweite kannst du von Instagram und Co erwarten? Wie sieht die Zukunft aus? Kannst du das steuern? Fällt eine Plattform weg (jup, Myspace,StudiVZ, remember, waren auch mal DAS Ding), verlierst du alle. Jeden einzelnen.
Die Kontakte deiner Emailliste gehören DIR
(Natürlich DSGVO konform, wissen wir alle.) Sie gehören dir allein, überleg dir das doch mal. Und du erreichst auch jeden einzelnen dieser Liste, 100% und nicht um die 10 - 20% wie auf deinen Social Media Kanälen. Klar, nicht jeder öffnet deine Email, aber die Person hört zumindest, daß du ihre „Türklingel“ betätigst. Auf Social Media verhallt sie ungehört. Ist das nicht ein gravierender Unterschied? Die Antwort lautet ja. :)
"Aber sind es doch nur Emails, klingt nicht sehr aufregend. Und nerven die heutzutage nicht eher mit den ganzen Spams?"
Niemand kauft beim ersten Mal, wenn er ein Angebot sieht. Du möchtest jedoch den Leser, der beispielsweise einen Blogartikel bei dir liest, als potentiellen Kunden behalten, oder? Er hat grundsätzlich Interesse - lass ihn doch den nächsten Schritt nehmen und in deine Welt kommen.
Das geht, indem dieser Jemand sich für deine Emailliste einschreibt.
Überleg doch mal, dieser Jemand stellt dir einen Briefkasten zur Verfügung, in dem du ihm Nachrichten einwerfen darfst. Wie eine Standleitung. Du hast nun die Möglichkeit nicht nur einen Fan zu gewinnen, sondern auch einen Kunden oder gar Stammkunden.
Eins musst du dir tief verinnerlichen: Deine Newsletterabonnenten sind deine wertvollsten Kontakte, weil sie sich FREIWILLIG für dich und deine Welt anmelden und somit die Käufer mit der höchsten Wahrscheinlichkeit sind.
Ich wiederhole:
Deine Newsletterabonnenten sind deine wertvollsten Kontakte, weil sie sich FREIWILLIG für dich und deine Welt anmelden und somit die Käufer mit der höchsten Wahrscheinlichkeit sind.
Ok, ok ,denkst du. "Astrid, du hast mich ja überzeugt."
"Aber wie mache ich das? Wo kommen die Leute her, die sich einschreiben solen? Warum schreiben sie sich ein? Was zur Hölle schicke ich ihnen, wenn sie erstmal da sind? Wie oft? Ah, ich hasse Technik. Welchen Emailprovider soll ich nehmen? Dauert das nicht alles irre lange?"
Durchatmen. Eins nach dem anderen. Ich möchte in diesem Blogartikel ja alles aufdröseln.
Deine neuen Abonnenten bekommst du per Freebie, auch wenn das in Zeiten der DSGVO nicht mehr so easy ist. Und das Wort Freebie ist eh schon sehr überstrapaziert.
Wo kommen die Leute her, die sich einschreiben sollen?
Klar, du musst irgendwo beginnen. Der Start beginnt auf deinen Social Mediakänälen. Diese Möglichkeiten hast du, wenn du deinen Newsletter in Verbindung mit deinem Freebie aufgesetzt hast.
Poste die Anmeldung zum Newsletter (DSGVO-konform - heute im Livevideo!) auf Social Media
Füge dein Freebie Optin - in deine Blogartkel ein
Veranstalte ein Webinar. Du musst NACH dem Webinar fragen, ob die Leute auf deine Emailliste wollen
Veranstalte eine Challenge. Du musst NACH der Challenge fragen, ob die Leute auf deien Emailliste wollen
Suche nach Leuten, die dein Freebie teilen
Suche nach Leuten, bei denen du eine Gastartikel schreiben kannst
Suche nach Interviewpartnern
Bitte deine bestehenden Abonnenten, dein Freebie zu teilen
Veranstalte ein Giveway, das von vielen geteilt werden soll
(Von Gewinnspielen halte ich persönlich immer wenig, da 99% enttäuscht werden und ich meine Interessierten nicht mit dem Gefühl des Verlieren zurücklassen möchte)
Anfangs läuft es recht zäh, deine Emailliste zu füllen. Aber wie ein Stein, der immer schneller ins Rollen kommt, wird sich auch deine Liste schneller füllen, denn je mehr Menschen du erreichst, umso mehr teilen deine Inhalte oder sprechen darüber. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, daß Empfehlungen am wirksamsten sind. Ja, das ist arbeitsintensiv, wird sich aber lohnen. Denn je größer (und gleichzeitig relevant) deine Liste ist, um so leichter verkaufst du.
Es ist nun völlig klar, wie wertvoll dein Freebie sein muss, wenn du andere bittest, es zu teilen. Sie müssen es selbst getestet haben und müssen es reinen Herzens empfehlen können.
Was zur Hölle schickst du den Lesern, wenn sie erstmal da sind?
Erstmal nichts, was etwas kostet. Bitte! Du hast das erste zarte Pflänzchen des Vertrauens bekommen. Willst du das sofort zertrampeln? Möchtest DU postwendend Werbung bekommen, nachdem du dich für ein gratis Freebie angemeldet hast? No. Das heisst nicht, daß du nie Werbung machen kannst. Du MUSST es sogar, denn die Emailliste hat zum finalen Ziel, dein Leben bestreiten zu können. Reglmäßigkeit ist key.
Du verschenkst diese wunderbare Chance, wenn du deinen Newsletter vor sich hindümpeln lässt und den Leuten nichts schickst. Schicke einmal im Monat was richtig Tolles, statt wöchentlich etwas uninspiriertes.
Merke dir jetzt schon: Jeder einzelne Inhalt muss in Verbindung mit deinem Bezahlprodukt stehen.
Ich empfehle Kategorien anzulegen, die du immer füllen kannst, so daß du nicht vom weißen Blatt startest:
Einblicke vom Schreibtisch
Gedanken zu Nachrichten, die dein Thema betreffen
dein neuester Blogartikel (der sollte im Newsletter eher gepostet werden, als auf Social Media, deine Abonnenten sind exclusiv und erfahren zuerst davon)
eine Umfrage
an was du gerade arbeitest (besonders wichtig! Dein zu kaufendes Produkt.)
Interviews
Persönliches, das im weitesten Sinne mit deinem Thema zu tun hat (Sport, um von Schreibtsisch loszukommen, Prokrastinationslösungen, zeigen, daß du ein normaler Mensch bist)
Deine Netzfunde. Kollegen, Menschen die du bewunderst, eine coolen Artkel, einen Rabatt, denn du gefunden hast
Aber wie kann ich denn nun Werbung einstreuen?
Leise. Du musst einen Weg finden, auf deine Produkte aufmerksam zu machen. Sonst hast du kein Business.
Astrids Expertentipp:
Du berichtest von deinen Projekten, die später zu buchen sind. Das ist etwas völlig anderes, als einen Kaufmich-Button zu setzen. Hast du nun über einige Wochen davon berichtet und viel Cooles und Nützliches, zum Beispiel Tutorials geliefert, kannst du gern ankündigen, daß dein Kurs an einem bestimmten Datum in sehr naher Zukunft erscheinen wird. Gerne weise auch auf einen Earlybird-Rabatt oder einen "Cart closed" Tag hin (der Tag, an dem die Anmeldung geschlossen wird.) Auch dann empfehle ich keinen "Kaufen"-Button, sondern besser einen „Zum Kurs“ Button. Menschen mögen das Wort "Kaufen" generell nicht sehr.
Ja, Email senden kann komplex werden. Das Aufsetzen deines Emailprovider - Accounts und das Loslegen wird dich nicht mehr als einen halben Tag kosten. Done. Den Kreis schliesst du (und das musst du), wenn du Freebie und Langdingpage dazu aufbaust. Wenn du das umgesetzt hast, hast du einen extrem wichtigen Schritt erledigt und die (geldbringende) Basis für dein Freiheitsbusiness angelegt.
Deine Astrid ❤︎
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52 Fun Facts über mich
Icke beim Handy-Foto-Machen
Ich liebe Kaffee.Schwarz. Filterkaffee.
Ich bin in Brandenburg aufgewachsen, nicht in Berlin. Darum berlinere ick ooch.
Mein bestes Geburtstagsgeschenk ever war ein roter Walkman. Zum 13. Noch in der DDR. Heaven.
Ich kann auf einem Grashalm pfeifen.
Ich mag auch Tee. Fencheltee. Ansonsten Earl Grey mit Milch und Zucker.
Mein zweiter Name ist Ulrike. Ich find den okay.
Ich habe Respekt vor großen Hunden.
Ich mag Grießbrei und Milchreis, jeweils mit Apfelmus und Zimt und Zucker.
Ich liebe es, mit der Bahn zu fahren.
Ich habe Ende 2025 angefangen, Website-Checks zu machen.
Ich bin stattlich geprüfte Modedesignerin.
Ich habe Lady Di von ganz nah gesehen. 1991 in Bournemouth als Teenie auf einer Sprachreise.
Ich kann beim Backen mit nur einem Schwung, auf’s Gramm genau, Zutaten abwiegen.
Ich kann keinen Beipackzettel wieder richtig zusammenfalten.
Ich habe mir noch nie etwas gebrochen. Dafür als Kind 3 mal den Kopf aufgeschlagen.
Ich liebe den Geruch von Herbstblättern und See.
Ich bin 1,60m gross/klein.
Ich bin innerhalb Berlins fünfmal umgezogen.
Ich bin introvertiert, rede aber gerne viel, wenn ich was zu sagen habe.
Ich arbeite bei Adidas als Grafikdesignerin für Kinderbekleidung. Traumjob.
Ich habe ein Jahr in Italien gewohnt.
Mein liebstes Kaltgetränk ist alkoholfreies Bier. Jever Fun darf es sein. Oder Rothaus Tannenzäpfle.
Ich bin Frühaufsteherin. Ich liebe das Licht.
I don’t like Birnen.
Ich bin als Dorfkind aufgewachsen. Das war wunderbar. Ohne Telefon. Den ganzen Tag draussen. Frei.
Mein liebstes Wetter ist Nebel. Gefolgt von Wind.
Mein liebstes Kleidungsstück? Leggings. Nur die von Uniqlo.
Ich bin eine Leseratte. Alles querbeet ausser Krimis.
Ich bin Quartalsjoggerin. Immer ganz oder ganz gar nicht.
Ich arbeite gern.
Ich bin genauso gern gemütlich.
Ich liebe die Ostsee. Das Meer, immer. Den Norden sowieso.
Ich bin multiinteressiert. Scanner for life. Is ok.
Ich zeichne, seit ich ein Kind bin. Das professionelle Zeichnen begann ich mit Modeillustration.
Ich bin seit 18 Jahren verheiratet.Mit Schatzi, den ich ich noch viel länger kenne.
Ich habe mir alle Grafikprogramme selbst beigebracht.
Meine liebsten Chips? Salt & Vinegar.
Buchtipp-Love: Wolfgang Joop’s Buch „Die einzig mögliche Zeit.“ Fühle mich verbunden, weil er in der Gegend aufwuchs, wo ich aufwuchs. Westlich von Berlin.
Als Kind war ich fast nie in (Ost)-Berlin. Obwohl ich nur 10 Kilometer von der Mauer entfernt lebte. Von dieser westlichen Seite Berlins aus, musste man sehr lange und umständlich nach Ostberlin fahren.
Als ich 9 Jahre alt war, verliebte ich mich lifelong in die Musik der „Münchener Freiheit“. Ohne dich und tausendmal du. Es könnte sein, daß ich auf vielen Konzerten war.
Ich habe freiberuflich als Illustratorin gearbeitet. Mache immer noch gern Iglus.
Ich bin sehr schreckhaft.
Ich habe an der Deutschen Pop als Dozentin für Modezeichnen mit Adobe Illustrator unterrichtet.
Adobe Illustrator kann ich.
Ich mag den Geruch des Winters. Nach Kälte, Schneewolken und Rauch.
Dank meines Mannes bin ich eine passable Köchin. Was willste?
Ich habe Knopfphobie. Echt. Kann Knöpfe nicht ausstehen. Don’t judge. Wir sind viele.
Ich hatte kurzzeitig ein kleines Kinderklamottenlabel. „Cosmo Carrot“ hiess es.
Meine Lieblingstiere sind Orang Utans. So zart und schön..
Ich fahre gern Achterbahn.
Auf’s Riesenrad kriegt mich keiner. Und in die Geisterbahn auch nicht.
Ich habe in Dänemark 4 Wochen lang Himbeeren gepflückt. Für Himbeermarmelade.